Donnerstag, 8. September 2011

5. SYMPOSIUM in Tröbnitz



So dachte ich mir eben, das ich vielleicht nicht nur Foto's von mir hier posten sollte, sondern vielleicht auch mal nen Flyer. Obwohl das ja nicht so aus dem Rahmen fällt, denn das Foto auf dem Flyer ist ja auch von mir. Und so mach ich eben gleich noch etwas Werbung für eine Veranstaltung, bei welcher ich wohl auch anzutreffen bin. Zumindest für drei Tage oder so. Bis denne.

zurAbwechslungmaleinschönWetterLandschaftsbildchen



Schon eine komische Zeit, jetzt im September. Die Leute jammern alle rum, das der Sommer vorbei wäre und so. Nur ein paar wenige Gestalten freuen sich auf den Herbst. Natürlich zählt meinereiner dazu. Immerhin bietet der Herbst einige schöne Motive. Buntes Laub, dicker Nebel, da lohnt es sich auf Landschaftstour zu gehen. Im Sommer, nun ja, da bekommt man halt meist nur Sommersonnesonnenscheinblauerhimmelallesschönbilder. So wie das obige. Doch: die Landschaft gibt schon was her, oder? Man findet sie nicht weit von Jena. Nun aber auf in den Herbst!

Montag, 5. September 2011

Ohne Freiheit




Wie bitte,

sollen wir alle frei sein,

wenn wir doch alle,

alle gleich verwaltet werden?

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Wie bitte,

sollen wir alle gleich sein,

wenn wir doch alle,

alle frei verwaltet werden?

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Die Figuren stehen auf dem Südfriedhof Leipzig

Freitag, 2. September 2011

Schuhe sind auch nur Menschen



Heute mal eine kleine Geschichte:

Sagt einer: "Hey, du Schuhkuh, deine Senkel sind offen".
Erwidert sie: "Mein Lieber Schuhrüde, wir sind nun schon so lange ein Paar, und du weißt immer noch nicht, das ich meine Senkel gerne offen trage?"
"Ja, ich weiß das schon, bin nur um deine Sicherheit besorgt..."
"Ach du, wenn jemand stürzt, weil meine Senkel auf sind, dann nur der Typ, der täglich die verpilzten Klötzer in uns reinschiebt Ich glaub der nennt sie Füße... Wie auch immer, ich amüsier mich köstlich, wenn er so rumwankt!"
"Ja aber das meine ich ja! Schaue mal auf mein Hinterteil. Da löst sich schon alles, nur WEIL der Typ immer so rumwankt, und das nur, weil du ständig deine Senkel offen tragen musst!"
Eine Sekunde des Schweigens.
"Ach, meine Sohlen sind auch schon so abgetreten" fährt der Schuhrüde fort. "Wie frisch und profilreich sie noch letztes Jahr waren, und nun ..."
"Warum ihr Rüden immer so jammern müsst!" faucht die Schuhkuh. "Wir Kühe haben die meiste Last zu tragen, wir sind die ersten die angezogen werden, die letzten die Ausgezogen werden ... und hört ihr uns so jammern?"
"Du verstehst das nicht. Ich habe es immer geliebt, eingecremt zu werden, den Glanz auf dem Leder zu spüren, und die Blicke, welche ich von den anderen Schuhen bekommen hatte ... jetzt schauen alle nur noch verächtlich, und eingecremt werde ich kaum noch."
"Was soll das auch, bei dem alten Leder!" schnauft die Schuhkuh. "Außerdem: Wir sehen ja kaum noch andere Schuhe. In unserem Alter kommt man ja kaum noch aus dem Haus. Und wenn, dann treffen wir doch meist Latschen, welche mindestens genauso verbraucht sind wie wir!"
"Stimmt." stellt der Schührüde betrübt fest. "Wir werden benutzt bis wir auseinanderfallen, zwischendurch kommt noch etwas Nachwuchs, und irgendwann, wenn ganz junge, glänzende Schuhe kommen, werden wir entsorgt. Da fragt man sich doch: Welchen Sinn hat das alles?"
"Jetzt recht es aber!" hört man die Schuhkuh rufen. "Das hält doch der dickste Deichmann nicht aus! Ich sag dir mal was, mein lieber Reebock! Wenn wir nicht wären, würde der Typ, der seine Füße immer in uns steckt, ohne Schuhe laufen müssen. Früher oder später würde er in einen rostigen Nagel treten, so wie wir das immer tun. Er würde mit Blutvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden müssen, dort wird ihn der Fuß schließlich abgenommen. Damit wären wir nutzlos, und es würden keine neuen, glänzenden Schuhe mehr kommen. Und das wäre doch tragisch, oder?"
"Ja ..." flüstert der Schuhrüde. "Das heißt aber, wir sind nur da, damit es auch morgen noch neue Schuhe gibt?"
Jetzt wird die Schuhkuh nachdenklich. "Ja, irgendwie schon ..."
Einige Sekunden des Schweigens.
"Ok" sagt der Schuhrüde, um die Sache wieder etwas aufzulockern. "Ist dir schon mal aufgefallen, das der Typ, welcher seine Füße immer in uns steckt, sich ganz oft da kratzt, wo die Stangen, welche sich aus seinen Füßen emporheben, zusammengewachsen sind?"
"Oh ja!" grinst auch die Schuhkuh. "Zum Glück sind wir Schuhe, und müssen uns nicht selbst bürsten."
"Was machen wir heute noch?" fragt der Schuhrüde.
"Wir gehen tanzen. Open Air. Im Schlamm. Denn es ist Sommer!"
"So ein Mist..."

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Die zwei geistreichen Schuhe können ab heute im Kunsthof Jena betrachtet werden!
Wir sehen uns heute Abend, zur Vernissage ...

Donnerstag, 1. September 2011

Schriftstellen ist auch Arbeit



Man stellt sich den Job eines Schriftstellers immer so vor: Er/Sie sitzt bei Kerzenlicht vor dem warmen Karmin und schreibt, und schreibt, und schreibt, und schreibt. Mit diesem Vorurteil ist nun Schluss! Moderne Autoren bevorzugen zwar immer noch alte Schreibmaschinen, sitzen aber nicht mehr einfach so davor, sondern bewegen sich dynamisch um sie herum. Damit kommt automatisch ein moderner Schreibstil zustande. Wer schmökert denn noch in Werken mit einem lesefreundlichen und verständlichen Aufbau? Die Gedanken müssen auf das Papier gedroschen werden, das es nur so splatattert. Dann wird es eine lebendige und motivierende Sprache, wie sie im Buche steht!

Die Bilder sind Teil der Ausstellung, welche am morgigen Freitag im Kunsthof Jena eröffnet wird. Die Schreibmaschine, und der Autor im Bilde (Martin Hoffmann) sind auch anwesend. Also, bis Morgen im Kunsthof!

Dienstag, 30. August 2011

Viel Wald und trotzdem nichts?



Viel Sterne hat der Wald,
Viel Tränen und noch mehr,
Viel Träume kommen bald,
Viel Licht, es blendet sehr.

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Ist doch ein schönes Stück Wald, was wir am Sonntag in Beesenstett (bei Halle) abgelaufen sind. Ein paar zeigenswerte Aufnahmen sind auch entstanden, wie obiges, welches ich gleich als erstes durch meine Bearbeitungsmaschine laufen ließ. Man weiß ja, ich mag mystisch angehauchte Bearbeitungstechniken ...
Kaum wieder zu Hause, flog mir schon wieder eine Mail ins Haus: Wir bitte Sie, unserem Verlag die Veröffentlichung eines Ihrer Bilder zu gestatten. Punkt. Nun, solche Bitten bekomme ich öfters. Aber warum ist kaum noch ein Verlag gewillt Lizenzgebühren für Foto's zu bezahlen? Ok, kleine Verlage haben es ja meist auch schwer, an Büchern verdienen in der Regel nur Händler. Und die Druckerei. Doch nun das Unglaubliche: als Fotograf muss man sich seine Nahrung auch im Supermarkt kaufen. Nein wir essen nicht unsere Motive! Wer was aus dem Wald nimmt, soll auch was reinlegen ...

Ehe ich es vergesse: Die beste Zeit für ein Durchdenwaldwandernundfotografieren kommt noch. So Ende November, Anfang Oktober. Meldet euch, wenn ihr mit auf Tour kommen wollt!

Montag, 29. August 2011

Geschichtsatlas Thüringen Teil I



Heute ist es soweit, der Geschichtsatlas Thüringen Teil I ist auf dem Markt! Im Oktober 2010 haben wir - Stephan Gerlach vom Landhausverlag, welcher zuvor schon ein Jahr recherchiert hatte, und meinereiner - die Arbeit an dem Kartenmaterial aufgenommen. Nun sind druckfrische Exemplare über den Buchhandel beziehbar. Wer zuvor mal einen Blick hineinwerfen möchte, der besuche mich einfach in meinem Atelier im Kunsthof Jena. Hier wird ab Ende der Woche ein Exemplar ausliegen. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch die Ausstellungsstücke des Sommerprojektes in der Galerie betrachten. Diese werden ab nächster Woche offiziell ausgestellt.

Sonntag, 28. August 2011

Plattenabend und Chaotenfrühstück



Haben Sie das nicht auch immer mal haben wollen, zum Sonntag Morgen mit ein paar richtigen Chaoten zu frühstücken? Doch die Sache scheitert an der Tatsache, das Sonntag früh sich keiner aus dem Bett bemüht? Nun, da habe ich einen Tipp: Man stelle einen Schallplattenspieler bereit, die Gäste werden schon zum Samstag Abend geladen, mit der Aufforderung, das jeder mindestens eine Platte mitbringt, welche dann auch im Laufe der Nacht aufgelegt wird. Macht eine gute, bunte Musikmischung über den Abend. Ok, meistens ist es ja doch Rock'n Roll ...

Nun, am nächsten Morgen hat man dann die ganze Horde eben immer noch im Haus. Die nächste Platte wird aufgelegt, das Chaotenfrühstück kann starten. Wichtig ist, das man zunächst das warme Bier rausstellt. Das kann getrunken werden, während der Kaffee kalt wird. Als Musik passt vorzüglich die Improvisationsmusik von Dietmar Diesner. Anhand der Stärke der Kopfschmerzen, welche zu dieser Stunde bei diesen Klängen auftreten, erkennt man, wer in der Nacht die Schnapsvorräte geplündert hat. Ganz wichtig: den Abend zuvor die Nachbarn mit einladen, und ihnen den hochprozentigen Inskomafallschnaps anbieten. Dann fühlt sich Sonntag früh niemand gestört.

Mittwoch, 24. August 2011

Postkarte vom Werbellinsee



Nun, vom Liedersommer am Werbelinsee berichtete ich ja schon im letzten Beitrag. Wenn ich auch keine (eigenen) Foto's von der Veranstaltung selbst habe, dann kann ich ja wenigstens noch ein Bildchen vom See selbst posten, nicht? Ist recht gemütlich da, vor allem um die Abendzeit ...

... nur die Mücken nerven etwas! Drum immer schön an das (diesjährige) Motto halten: „... doch liebe keinen von der Eisenbahn!“. Seemänner haben halt eine dickere Haut.

Dienstag, 23. August 2011

Ping Pong mit Soname Yangchen


Foto: Dagmar Hutzler

Letztes WE war mal wieder Liedersommer in Altenhof. Das musste mal wieder sein. Untergekommen sind wir - wie sollte es anders sein - am Haus Arton. Hier finden alle anwesenden Künstler einen Unterschlupf. Von der Partie waren diesmal u.a. Dirk Zöllner mit André Gensicke (sehr süß, die beiden zusammen ...), Christian Haase (der "gute Geist" des Liedersommers darf auch nicht fehlen!), Sony Thet (ist schon so etwas wie ein zweiter guter Geist ...), Alf Ator (ja, der von Knorkator, aber diesmal mit seinen Malerein) und "Child of Tibet" Soname Yangchen (schön, sie mal kennengelernt zu haben!). Letztere ist zusammen mit Sony Thet und zwei weiteren Musikern aufgetreten. Das wohl kleiste Konzert ihrer aktuellen Tour. Aber wir wissen ja alle, die kleinsten sind oft die schönsten .....

Fotografiert habe ich dieses mal nicht - zumindest nicht die Künstler - das nächste mal mache ich aber vielleicht wieder ein paar Aufnahmen. Und wenn Soname Yangchen wieder dabei sein sollte, dann sind ein paar Portraits von ihr fällig. Heute habe ich nur eine Aufnahme von der Runde Tischtennis, welche wir spielten. Danke, Dagmar, das du sie mir geschickt hast ...