Montag, 16. Oktober 2017

Heimat...



Aus dem Workshop "Kunst im öffentlichen Raum" mit der Workshopleitung von Nadine Jacobi und zu dem Projekt "Heimat Los!".
Dieses Projekt wird am kommenden Freitag mit einer Ausstellungseröffnung abgeschlossen.

Was macht uns heimatlos? Wann sagen wir: Los! Heimat!? Ist unsere Heimat unser unabwendbares Los?

Mit diesen Fragen haben wir uns in einer Reihe von Workshops beschäftigt. Natürlich wollten wir uns auf keine Antworten einigen. Vielmehr interessierten uns die unterschiedlichen Ansichten, die Facetten und die Widersprüche des Themas.

Die Teilnehmer aus verschiedenen Herkunftskulturen, haben in unterschiedlichen Workshops gearbeitet. Die Ergebnisse werden ab dem 20. Oktober im Jenaer Rathaus ausgestellt.

Zur Ausstellungseröffnung um 18 Uhr spielt weiterhin die Deutsch-Arabische Band. Die Texte einer Postkartenaktion innerhalb des Projektes werden von Maik Pevestorff performed.

Auch das Projektteam Elisabeth Meitz-Spielmann, Thomas Ritschel, Nadine Jacobi und André Helbig werden bei der Veranstaltung natürlich auch zu Wort kommen.

Freitag, 13. Oktober 2017

Portrait eines Trommlers



Diese Trommler. Kennen nichts als ihr Instrument. Die Worte "rasieren" oder "haareschneiden" gibt es nicht in ihrem Wortschatz. Schuhe können sie sich nicht leisten. Aber trotzdem haben sie eine Eleganz. Man beachte den gespreitzten Tee-Finger. Dem aufmerksamen Betrachter wird auch nicht der argwöhnische Zuhörer im Hintergrund entgangen sein. Sein Misstrauen war auch begründet - eine halbe Stunde später lagen die Haare um Raum verteilt. Wie es dazu kam, das ist eine andere Geschichte...

Danke an Trommelgott Martin, für dieses haarige Shooting.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Richtig oder Falsch



Richtig oder Falsch,
wenn man sich auf Schienen bewegt kann man nicht einlenken,
Gut oder Böse verlieren an Bedeutung.
Ob man im richtigen Moment das falsche tut,
oder im falschen Moment das richtige tut...
es macht keinen Unterschied.



Ein Foto bearbeitet in meinem "Heimat Los!" Stil.
Allerdings stellte ich gerade fest, das die Bedeutung des Bildes,
welche für mich da ist, bei der Bearbetung etwas untergeht.
Daher gleich noch zum Vergleich die Monochrom-Fassung:


Dienstag, 10. Oktober 2017

meine Dämonen



Meine Dämonen sind wie Flaschengeister oder Philosophieprofessoren - wenn man ihnen nicht genau die richtige Frage stellt, finden sie großen Gefällen daran, absolut wahrheitsgemäße, aber vollkommen irreführende Antworten zu geben.

Freitag, 6. Oktober 2017

KTS - Rababakomplott



Rababakomplott sind die Könige des Improtheaters. Sie dürfen auch auf keinem Kurztheaterspektakel fehlen. Auf dem Schottplatz spielten sie auf der Zirkuszeltbühne. Wie immer ließen sie das Thema ihres Spieles aus dem Publikum kommen. Und das entschied sich für "Jäger". Klar, immerhin waren wir im Wald. Und die Schauspieler beantworteten von nun an in ihrer halbstündigen Show einige Fragen. Zum Beispiel: Was gibt es bei einem Jäger zum Abendessen? Was macht ein Jäger in seiner Freizeit? Wie macht man aus einem Jäger ein Jägerschnitzel?
Der aufkommende Regen tat offensichtlich dem Festival keinen Abbruch. So viel Besucher wie an keinem anderen Tag war das Zelt übervoll. Die köstliche Show ließ das Wetter schnell vergessen. Die "Rababsen" haben es halt drauf.

Mehr Bilder vom Rababakomplott und vom Kurztheaterspektakel:
https://andrehelbig.fotograf.de/album/kurztheaterspektakel-2017

Mittwoch, 4. Oktober 2017

KTS - DWNFEBG



Make MIDI Great Again.

DWNFEBG? Ich nahm mir damit einfach die Freiheit für den Titel den Künstlernamen auf die Initialen zu beschränken. Denn mit all seinen Vornamen heißt der Herr: "Das weltweite Netzwerk für ein bedingungsloses Grundeinkommen". Man darf ihn aber auch Tommy nennen. Er könnte auch Donald Trump sein. Würde ihn das sympathischer machen? Nein, er will seine Verantwortung nicht an einen Präsidenten abgeben. Er stellt lieber drei Fragen: Wie viele Handtücher gibt es in einem Turm aus Ego und Reichtum?
Warum geht es am Ende gar nicht um Trump?
Was ist eigentlich MIDI?
Wer diese Fragen nicht hinreichend beantwortet sieht, der/die sollte den Künstler öfters mal bei einer Show besuchen. Bei Veranstaltungen der Freien Bühne Jena steht er regelmäßig auf der Bühne, auch beim Schlachthoffest am 28. Oktober wird er eine kleine Performance halten. Für alle die es noch nicht wissen: der alte Schlachthof in Jena Ost wird ein kulturelles Zentrum. Neben der Freien Bühne ziehen dort der Freiraum e.V. und Crossroads e.V. ein. Am 28. Oktober ist eine erste Veranstaltung an diesem Ort geplant.

Mehr Bilder von "Make MIDI Great Again" und vom Kurztheaterspektakel:
https://andrehelbig.fotograf.de/album/kurztheaterspektakel-2017

Dienstag, 3. Oktober 2017

KTS - Martin Menner



Was braucht man für ein zeitgenössisches Theaterstück? Die Rezeptur hat Martin Menner. Und gab sie unter dem Titel "Alles - nur Theater" bekannt. Alle Leser, welche das Stück nicht gesehen haben, werden sich nun fragen: ja, was braucht man nun denn? Nun, wichtig sind wohl: Referenzen zu Klassikern, eine "schöne" Sprache, selbst an den hohlen Textteilen, eine gute Portion Provokation, und nicht zuletzt nicht zu wenig Witz. Mit einem Augenzwinkern demonstrierte Martin Menner diese Punkte in seinem Kurzauftritt. Passt hervorragend in ein solches Theaterfestival.

Martin Menner war bereits beim Kurztheaterspektakel Nr. 8 am Ruska Ring zu Gast in Jena. Wir freuen uns auch schon auf seinen Besucht zum Jubiläum - denn das nächste Festival wird das zehnte sein.

Mehr Bilder von Martin Menner und vom Kurztheaterspektakel:
https://andrehelbig.fotograf.de/album/kurztheaterspektakel-2017